Dass leistungsfähige Pflastersysteme gut aussehen und extremen Belastungen standhalten können, zeigt sich beim Neubau eines Lagerplatzes in Altensteig.
Bei extrem belasteten Flächen wird in der Praxis häufig auf Asphalt zurückgegriffen, da viele Planer und Bauherren befürchten, dass Pflastersysteme unter starker Belastung an ihre Grenzen stoßen und die Flächen dann Schaden nehmen könnten. Dass diese Befürchtungen nicht immer berechtigt sind, zeigt das Beispiel der Grossmann Bau GmbH aus Altensteig. Bei der Neuanlage eines extrem belasteten Lagerplatzes entschieden sich die Verantwortlichen bewusst gegen den Asphalt und fanden ein Pflastersystem, das in der Lage ist, dauerhaft mit starker Belastung fertig zu werden.
Bereits seit über 78 Jahren beschäftigt sich das Bauunternehmen Grossmann aus Altensteig im Landkreis Calw im Nordschwarzwald mit den Themen Hochbau, Tiefbau, Straßenbau sowie Garten- und Landschaftsbau. Zur Lagerung von Schüttgütern nutzte das Familienunternehmen bisher einen etwa 500 m² großen geschotterten Lagerplatz. Im Mai 2025 wurde dieser leicht vergrößert und mit einem speziellen Betonsteinpflasterbelag befestigt.
Für eine dauerhafte und ausreichend stabile Befestigung war ein Material gefragt, das den betrieblichen Belastungen standhält. Asphalt schied aus zwei Gründen aus: Optisch hätte dies dem Bauherren auf der etwa 700 m² großen Fläche zu monoton gewirkt. Andererseits wollte man sich die Option offenhalten, ohne Aufgrabungen Reparaturen durchführen zu können.
„Unser Lagerplatz wird im täglichen Normalbetrieb von schweren Sattelzügen, 3-achsigen Kippern, Radladern und Staplern befahren“, so Juniorchef Berti Großmann. „Die Schub- und Horizontalkräfte, die auf die Fläche einwirken, sind daher erheblich. Aus diesem Grund kam für uns hier nur ein spezielles Verbundpflastersystem in Frage.“
LineLock-Pflaster mit spezieller Fugentechnik
Die Wahl fiel auf das LineLock-Pflastersystem aus dem Betonwerk Hermann Uhl KG aus Schutterwald. Das Besondere an diesem System aus der Einstein-Pflasterfamilie ist nach Angaben des Herstellers die D-Punkt-Fugentechnik, die dafür sorgt, dass es bei der Verlegung der Steine nur zu einer punktuellen, minimalen Berührung an den Steinunterkanten kommt. Eine Knirschverlegung wird so vermieden, die zur Aufnahme von Verkehrsbelastungen notwendige Fuge wird stets eingehalten und so eine optimale Kraftübertragung zwischen den Steinen gewährleistet.
Der Bauunternehmer sieht bei dem LineLock-Pflastersystem aber noch einen weiteren Vorteil: „Mit seinem rechteckigen Format 18 × 30 × 10 cm gefällt uns dieses Pflastersystem auch optisch sehr gut.“



