Ja, viele fragen sich, ob Streusalz Pflastersteine beschädigt, besonders im Winter, wenn Wege und Einfahrten glatt sind. Das ist verständlich, denn immer wieder hört man von Steinen, die Risse oder Abplatzungen bekommen haben.
Ob ein Pflasterstein Streusalz verträgt, hängt von mehreren Faktoren ab. Tausalzbeständige Steine halten Frost-Tau-Wechseln deutlich besser stand und sind für den Einsatz von Streusalz geeignet. Schäden entstehen meist nur bei minderwertigen Steinen oder wenn Salz über viele Jahre stark und häufig eingesetzt wird. Auch der Aufbau der Fläche, also Unterbau, Fugen und Entwässerung, spielt eine wichtige Rolle.
Schäden entstehen durch das Zusammenspiel von Salz, Wasser und Frost. Schmelzendes Eis und Schnee bilden Salzwasser, das in die Poren der Steine eindringt. Gefriert das Wasser, dehnt es sich aus und übt Druck auf den Stein aus. Bei ungeeigneten Steinen oder einer ungünstigen Kombination aus Material, Aufbau und starkem Salz-Einsatz können Abplatzungen, kleine Risse oder raue Stellen entstehen. Tausalzbeständige Steine sind robuster und halten diesen Belastungen deutlich besser stand.
So setzen Sie Streusalz richtig ein
Streuen Sie Salz nur dort, wo es wirklich nötig ist. Zum Beispiel an Eingängen, Treppen oder stark genutzten Wegen. Große Flächen sollten Sie vermeiden. So schonen Sie Pflaster, Fugen, Pflanzen und Haustiere. Schnee sollten Sie vorher gründlich mit Besen oder Schneeschieber entfernen. Dann brauchen Sie nur wenig Salz, um die Fläche rutschfrei zu machen.
Sie können auch Sand, Splitt oder umweltfreundliches Enteisungsmittel nutzen. Diese Mittel machen Wege rutschfest und belasten Pflaster, Pflanzen und Haustiere deutlich weniger. Nach dem Winter sollten Sie Salzreste gründlich entfernen. So bleiben Fugen, Pflastersteine und die Umgebung langfristig geschützt.
Die richtigen Pflastersteine wählen
Die Haltbarkeit Ihrer Fläche hängt stark vom Material und Aufbau ab. Betonpflastersteine oder Natursteine wie Granit sind frost- und tausalzbeständig. Sie nehmen nur wenig Wasser auf und halten Frost-Tau-Wechseln deutlich besser stand. Auch Fugen, Unterbau und Entwässerung spielen eine wichtige Rolle. Wer die passenden Steine wählt, reduziert das Risiko von Schäden durch Streusalz deutlich.
Unser Fazit
Ja, Streusalz kann Pflastersteine beschädigen, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen. Mit tausalzbeständigen Steinen von UHL und einem verantwortungsvollen Einsatz von Salz bleiben Wege und Einfahrten jedoch sicher, stabil und schön. Das Risiko von Schäden durch Streusalz wird deutlich reduziert.
Wenn Sie sich unsicher sind, welche Pflastersteine für Ihr Projekt am besten passen, beraten wir Sie gerne. Unsere Fachberater erklären alles rund um Material, Oberfläche und Qualität. Sie helfen Ihnen, die passende Lösung für Ihr Vorhaben zu finden.
Rufen Sie uns an unter +49 (0)781 508 200 oder schreiben Sie eine E-Mail an verkauf@uhl.de. Wir freuen uns darauf, Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer Pflasterflächen zu unterstützen.



