In Offenburg-Waltersweier gibt es jetzt eine Herbert-Uhl-Straße. Eine außergewöhnliche Ehre! Der langjährige Uhl-Geschäftsführer und sein Nachfolger berichten, wie es dazu kam.
„Mit dieser Ehre hätte ich wirklich nicht gerechnet“, sagt der 74-jährige Unternehmer, der vor einem halben Jahrhundert die Leitung des Familien-
unternehmens Uhl übernommen hatte.
Ein Geschenk seines Schwiegersohns Florian Buchta zu einem besonderen Anlass: Bei der Jahresabschlussfeier im Europa-Park würdigten Familienangehörige und Mitarbeiter den seit einem halben Jahrhundert erfolgreichen Unternehmer.
50 Jahre, die nicht immer leicht waren
1973 erschüttert ein tragischer Unfall das Familienunternehmen: Herbert Uhls Vater Hermann Uhl und sein älterer Bruder sterben beide bei einem Autounfall. Von einem Tag auf den anderen muss der Jüngste mit dem Verlust zurechtkommen und gleichzeitig gemeinsam mit Mutter Maria die Firmenleitung übernehmen. Keine leichte Aufgabe für den damals 23-Jährigen, der gerade seine Ausbildung zum Betriebswirt abgeschlossen hatte.
Schon seit einigen Jahren treibt den Geschäftsführer die Idee um, eine Straße nach seinem Mentor zu benennen. „Ich wollte das Lebenswerk meines Schwiegervaters würdigen und ihm für alles danken, was er mir beigebracht hat“, sagt Florian Buchta.
„Ich bin sehr dankbar, dass der Ortschaftsrat Waltersweier mein Vorhaben unterstützt, hat“, sagt Florian Buchta. Denn bereits zu Lebzeiten mit einem eigenen Straßennamen gewürdigt zu werden – das ist eine durchaus seltene Ehre.
„Ich glaube, außer mir ist das in Offenburg nur Franz Burda gelungen“, sagt Herbert Uhl
Den vollständigen Bericht finden Sie auch in unserem "uhls - Das Magazin" auf Seite 60.



