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25.09.2019, 14:46

Die Bienen vom See

uhls - Ausgabe 2019

(PDF, 13 MB)

Morgenstund hat Gold im Mund! Um die Uhl-Bienen am Schutterwälder Baggersee anzusiedeln, mussten die Honigliebhaber früh aus den Federn

Blaues Wasser, leichter Seegang, etwas Wind. Die ersten Sonnenstrahlen des Tages sind einfach nur goldig und ein nicht zu überhörendes Getröte lässt an einen Ozeanriesen auf hoher See denken. Aber bei diesem Gedanken sind wir auf dem falschen Dampfer, denn gleich kommt ein roter Kleinwagen angefahren. Drin der Schutterwälder Imker Sascha Meyer, der für Uhl sechs Bienenvölker zu ihrem neuen Biotop am wilden Ufer des Schutterwälder Baggersees bringt.

NACHHALTIGKEIT
Philipp „Pipo“ Weingardt und Oliver Borchert von der Firma Uhl sind auch schon da. Bienen am Baggersee?
Die beiden erzählen, was es damit auf sich hat: „Wir wollten etwas Nachhaltiges. Und was ist nachhaltiger als eigene Bienen – gerade in Zeiten des Bienensterbens? Unsere Bienen können sich jetzt am Baggersee ein neues Biotop erobern.“

DAS NEUE ZUHAUSE
Hinter dem Werk der Hermann Uhl KG wird das Ufer wild. Hier sind keine Badegäste erlaubt, dafür watscheln Enten am Wasser entlang und Libellen fliegen unter dem Radar der Vögel. Büsche, Kräuter und Gräser sprießen, Bäume gibt es auch.
Außer Natur weit und breit nichts. Nur die Fahrstraße ist zu hören und das Getröte der Pflastersteinanlage von Uhl.
„Hier ist ein guter Platz“, sagt Sascha Meyer, „denn die Bienen brauchen einen Radius von zwei, drei Kilometern, wo sie konkurrenzlos ihre Nahrung finden.“ Sascha Meyer und sein Vater Hans-Jochen Meyer stellen die ersten zwei Kästen und ziehen den Wattebausch aus der Öffnung des Bienenstocks heraus.

MORGENS SIND BIENEN SCHLÄFRIG
Schon krabbelt die erste Biene heraus, dann folgt die zweite, dritte, zwei weitere kommen heraus, eine geht wieder hinein (wahrscheinlich um Bescheid zu geben, dass die Luft rein ist) und die ersten schwirren in die Luft, wenn auch etwas schwerfällig.
So vergehen ein paar Minuten und dann – summt es wie in einem Bienenstock. Der Imker hat bewusst den frühen Zeitpunkt für den Standort wechsel gewählt. „Frühmorgens sind die Bienen genauso schläfrig wie so mancher menschliche Zeitgenosse, dann kann man sie problemlos
von A nach B transportieren“, erklärt er. Nach zwei weiteren Fahrten sind alle sechs Bienenkästen installiert.
In jedem leben um die 40 bis 50 Tausend Immen, wie man im Badischen auch zur Biene sagt.

GUTE ERNTE
Als Pacht für den Standort bekommt Uhl einige Gläser des Baggerseehonigs – als Geschenk für Freunde und Kunden.
Den größten Teil vermarktet aber Imker Sascha Meyer. Pro Volk kann man mit 30 Kilo Blütenhonig rechnen, nach Adam Riese macht das 180 Kilo oder 360 Gläser à 500 Gramm. Die ersten Gläser wird es im Frühsommer geben.
„Da in der Nähe auch ein paar Tannen stehen, wird der Wildblütenhonig einen goldenen Schimmer haben“, verrät der Imker.
Morgenstund hat Gold im Mund – wenn’s ein Honig von Uhl ist, stimmt’s auf jeden Fall.